Geschichte von Twiflex

Firmengeschichte

Twiflex Geschäftsgrundlagen

Twiflex ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Altra Industrial Motion. Twiflex, gegründet 1946, ist auf die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von fortschrittlicher Bremsentechnologie für industrielle Anwendungen spezialisiert.

Twiflex beschäftigt ca. 75 Vollzeitmitarbeiter, darunter 25 qualifizierte Ingenieure.

Mit weitgehend eigenen Entwicklungs-, Engineering-, Produktions- und Montageeinrichtungen und über 55 Jahren Erfahrung genießt Twiflex ein wohlverdientes Ansehen für Qualität und Präzision.

Twiflex wurde 1946 gegründet

Twiflex wurde 1946 als ein Forschungsunternehmen im Maschinenbau gegründet und firmierte damals unter dem Namen „Compression Ignition Ltd“.

Unter der Leitung seiner Gründer Charles W. Chapman und A. V. Nicolle war das Unternehmen anfänglich als Berater von Ford Motor Co. in der Entwicklung ihrer Dieselmotoren tätig.

Charles W. Chapman

Charles W. Chapman wurde 1897 in Lancaster, England geboren. Nach seinem Masterabschluss als Ingenieur an der Universität von Liverpool sammelte er bei Vickers Ltd. in Barrow-in-Furness praktische Erfahrung im Maschinenbau.

1932 gründete Chapman nach mehreren technischen Anstellungen, einschließlich einer Zeit als Chefingenieur bei Petters (Ipswich) Ltd., zusammen mit Frank Perkins die F. Perkins Ltd. von Peterborough (heute unter dem Namen Perkins Engines Ltd. bekannt, eine Tochtergesellschaft von Massey Ferguson).

Als technischer Direktor des Unternehmens initiierte und leitete Chapman die Entwicklung von dessen Baureihe leichter Dieselmotoren, bis er 1943 mit dem Rang eines Commanders (E) R.N.V.R. zur Marine eingezogen wurde, wo er für die Maschinenanlagen in Motortorpedo- und Kanonenbooten zuständig war. 1947 hat er eine automatische, torsionsschwingungsdämpfende, flexible Kupplung zum Patent angemeldet.

Twiflex unterstützt die Britische Marine

Die Kupplung wurde von den britischen und von bestimmten alliierten Marinestreitkräften für ihre Minenräumflotten übernommen, um die Hochleistungs-Schiffsdieselmotoren der Hauptantriebe mit den Getrieben zu verbinden. Diese sowie andere Konstruktionen und Größen wurden von Compression Ignition Ltd unter dem Namen Twiflex hergestellt und vertrieben.

Eine schnell wachsende, weltweite Nachfrage nach Twiflex-Produkten zwang Chapman dazu, seine gesamte Zeit deren Konstruktion und Entwicklung zu widmen, wobei in den ersten Produktreihen schaltbare und flexible Kupplungen hergestellt wurden.

Die Scheibenbremse kommt

Aufzeichnungen zeigen, dass einige der ersten Scheibenbremsen vor mehr als 70 Jahren in Fördermaschinen installiert wurden, die für die Phelps Dodge Corporation in Arizona gebaut wurden.

Es dauerte jedoch noch bis in die späten 1950er-Jahre, als die Automobilindustrie die Vorteile der Scheibenbremsen für sich entdeckte, bis diese Technik weitgehend anerkannt wurde.

Das wiederum führte zur Einführung von ABS und zum Einsatz fortschrittlicher Materialien für Reibbeläge.

Ersteinführung der MR-Bremszange

Twiflex hat 1951 als erstes Unternehmen die Scheibenbremsentechnologie für Industrieanwendungen eingeführt.

Die beliebte und weitläufig eingesetzte „MR“-Bremszange kam 1954 auf den Markt und wird noch heute hergestellt. Die Produktreihe wurde 1966 durch die Hinzufügung von auf Originalpatenten von Dunlop Limited basierenden Scheibenbremsen für Industrie und Seefahrt konsolidiert.

Twiflex wird weltweiter Marktführer

Kontinuierliche Weiterentwicklung hat es dem Unternehmen ermöglicht, die weltweit größte Produktreihe industrieller Scheibenbremsen anzubieten.

Twiflex ist heute als weltweiter Marktführer für fortschrittliche Bremsentechnologie anerkannt.

Ein globales Netzwerk

Durch ein globales Netzwerk von fast 30 etablierten und erfahrenen Vertriebspartnern und Händlern sind Twiflex-Produkte auf der ganzen Welt erhältlich:

  • Europa
  • Nordamerika
  • Mittelamerika
  • Südamerika
  • Südafrika
  • Australien
  • Asien
Errungenschaften von Twiflex

1951 - Führt als Erster die Scheibenbremsentechnologie für allgemeine Industrieanwendungen ein.
1954 - Führt als Erster die Original-„MR“-Scheibenbremszange für die Stahlindustrie in Europa ein.
1966 - Verwendet als Erster Dunlop-Bremszangen für Industrieanwendungen.
1968 - Bringt mit der Einführung der „VJ“- und „VS“-Reihen als Erster Bremsen für die Bergbauindustrie auf den Markt.

durch Erfindungen

1974 - Erfindung der „automatischen Belagverschleißnachstellung“ für Bremslüfter.
1978 - Markteinführung der „VMS“-Bremse, der weltweit leistungsfähigsten Federdruck-Sicherheitsbremse für Minenförderanlagen.
1984 - Markteinführung der weltweit ersten motorisch geöffneten federbetätigten Bremse „AMR“ (Vorläufer der „EMX“).

durch Entwicklung

1986 - Setzt als Erster Hülsen in Bremszangen ein und erleichtert so die Montage.
1988 - Verwendet als Erster Spreizfedern für Zangenbremsen, um ungleichmäßige Abnutzung der Beläge zu verhindern.
1996 - Führt als Erster Schnellverschlüsse für Bremsbeläge ein.

dadurch, Erster zu sein

1998 - Führt als Erster austauschbare Serienbremsen für Stahlhüttenkräne in den USA ein.
1998 - Führt als Erster „elektromagnetisch geöffnete, federbetätigte Bremslüfter“ für Standardbremsen ein.
1999 - Patentiert und führt als Erster eine „kontrolliert öffnende“ Hydraulik als Mittel ein, das Bremsmoment in Echtzeit automatisch einzustellen.

durch kontinuierliche Weiterentwicklung

2000 - Führt als Erster die „schrittweise“ Bremssteuerung für Schiffsliftanwendungen ein